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„WIDERSPRUCHSJOKER”
DER

Widerspruch von Lebens- und
Rentenversicherungen – Was bedeutet das?

65%

Viele der zwischen dem 29.7.1994 und 31.12.2007 in Deutschland abgeschlossenen Lebens- und Rentenversicherungen beinhalten fehlerhafte Widerspruchsbelehrungen. So gehen u.a. Verbraucherzentralen davon aus, dass mehr als 65 % aller in diesem Zeitraum abgeschlossenen Verträge widersprochen werden können.

Widersprochen werden können laufende Versicherungen sowie bereits abgelaufene und gekündigte Versicherungsverträge. In allen Fällen haben Versicherungsnehmer umfangreiche Ansprüche gegen ihre Versicherung. Es geht dabei um:

  • Auflösung des Vertrags
  • Rückzahlung sämtlicher Versicherungsbeiträge (abzüglich etwaiger Risikokosten)
  • Erstattung der Abschluss- und Verwaltungskosten
  • Herausgabe von Zinsen (sogenannte gezogene Nutzungen)

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Welchen Versicherungsverträgen kann noch heute widersprochen werden?

Viele Versicherungsverträge, die zwischen dem 29.07.1994 und dem 31.12.2007 abgeschlossen wurden, enthalten eine falsche Widerspruchsbelehrung. Die Folge: die gesetzlich vorgeschriebene 14- bzw. 30-tägige Widerspruchsfrist, innerhalb derer der Versicherungsnehmer dem Vertrag widersprechen kann, hat aus rechtlicher Sicht nicht zu laufen begonnen. Aus diesem Grund können Versicherungsnehmer ihren Vertrag auch Jahre später noch rückgängig machen und davon finanziell profitieren. Der sogenannte „Widerspruchsjoker“ ist besonders bei Lebens- und Rentenversicherungen interessant, die aufgrund der schlechten Zinsentwicklung in den letzten 10 Jahren nunmehr mit erheblichen Verlusten verbunden sind, da ein wirksamer Widerspruch zur Beitragsrückgewähr und zur Herausgabe der vom Versicherer gezogenen Nutzungen führen kann.

Welche Folgen hat ein Widerspruch

Mit dem Widerspruch wird der Versicherungsvertrag von Anfang an unwirksam. Dies hat folgende Vorteile:

  • Die Versicherer muss sämtliche Versicherungsbeiträge zurückerstatten. Hiervon abzuziehen sind allenfalls Fondsverluste, sowie der Risikoanteil, der insb. bei fondsgebundenen Versicherungsverträgen erfahrungsgemäß sehr gering ist.
  • Abschluss – und Verwaltungskosten muss der Versicherer erstatten. Diese Kosten sind in vielen Fällen nicht unerheblich und haben die schlechte Wertentwicklung der Versicherungen zusätzlich belastet. Der Versicherer muss die von ihm im Hinblick auf die von Ihnen geleisteten Versicherungsbeiträge gezogenen Nutzungen (Zinsen) herausgeben.

Beispiel 1:

In eine ungekündigte Lebensversicherung wurden seit dem 01.01.2004 monatliche Beiträge in Höhe von EUR 150,00 einbezahlt. Die durchschnittliche Nettoverzinsung des Versicherers betrug 3,87 % p.a.. Für diesen Versicherungsnehmer geht es nach 12 Beitragsjahren um EUR 7.200,00 Beitragsrückerstattung und rund EUR 1.700,00 Zinsen.

Beispiel 2:

In eine zum 31.12.2008 gekündigte Lebensversicherung wurden seit dem 01.01.2000 monatliche Beiträge in Höhe von EUR 200,00 einbezahlt. Die durchschnittliche Nettoverzinsung des Versicherers betrug 3,29 % p.a.. Für diesen Versicherungsnehmer geht es nach 9 Beitragsjahren um EUR 12.960,00 Beitragsrückerstattung und rund EUR 2.320,00 Zinsen.

Wie gehen wir vor? Unsere Leistung für Sie:

KOSTENFREIE VORPRÜFUNG

Kennen Sie Ihr Recht. Wir prüfen für Sie die Widerspruchsbelehrungen Ihrer Verträge und schätzen Ihren finanziellen Vorteil bei einem Widerspruch – beides erfolgt für Sie kostenfrei. Somit wissen Sie schnell und unbürokratisch, ob Sie Ihr Recht nutzen können und welcher finanzielle Vorteil zu erwarten ist.

ANMELDEN

In einem außergerichtlichen Verfahren machen  wir Ihre Ansprüche gegenüber der Versicherungsgesellschaft geltend. In vielen Fällen erzielt man bereits zu diesem Zeitpunkt eine Einigung mit dem Versicherer.

DURCHSETZEN

Als durchsetzungsfähiger Partner vertreten wir Ihre Interessen falls erforderlich auch vor Gericht, sollte Ihr Versicherer Ihr Recht trotz eindeutiger Rechtslage verweigern.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir beraten Sie gern – unabhängig, kostenfrei und unverbindlich

Ihre Ansprechpartner

Alexander Heinrich
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
TILP Rechtsanwälte
Katharina Grieser
Rechtsanwältin
TILP Rechtsanwälte

Was spricht für TILP?

Welchen Versicherungsverträgen kann heute noch widersprochen werden?

Welche Folgen hat ein Widerspruch?

Wie ist die Reaktion der Versicherungen?

Was kostet das von Ihnen empfohlene Vorgehen?

Übernimmt eine Rechtsschutzversicherung die Anwaltskosten?

Was spricht für TILP?

  • Erfahrung! TILP ist eine der führenden und erfahrensten deutschen Kanzleien, die sich seit 1994 konsequent, effektiv und ausschließlich für die Interessen von Investoren und Anlegern engagiert, ob Institutionelle, Family Offices oder Private.
  • Kompetenz! Seit vielen Jahren wird TILP durchgängig zur hiesigen absoluten Marktspitze im Bank- und Kapitalmarktrecht gezählt. Nach Publikationen von JUVE ist TILP “eine der führenden Kanzleien in der Vertretung sowohl institutioneller als auch privater Investoren in bank- und kapitalmarktrechtlichen Fragen die seit Jahren zu den ersten Adressen gehört und das Rechtsgebiet entscheidend geprägt hat”. Das Nachrichtenmagazin Focus kürte TILP zur „Top Wirtschaftskanzlei 2016“.
  • Erfolg! TILP vertritt seit über 20 Jahren erfolgreich die Rechte von Verbrauchern und Anlegern und hat seitdem über 150 Entscheidungen des Bundesgerichtshofs sowie des Bundesverfassungsgerichts von grundsätzlicher Bedeutung für die Rechte von Bankkunden in Deutschland erstritten.

Welchen Versicherungsverträgen kann heute noch widersprochen werden?

Viele Versicherungsverträge, die zwischen dem 29.7.1994 und dem 31.12.2007 abgeschlossen wurden, enthalten eine falsche Widerspruchsbelehrung. Die Folge: die gesetzlich vorgeschriebene 14- bzw. 30-tägige Widerspruchsfrist, innerhalb derer Versicherungsnehmer den Vertrag widersprechen können, hat aus rechtlicher Sicht nie begonnen. Aus diesem Grund können Versicherungsnehmer ihren Vertrag auch Jahre später noch rückgängig machen und davon finanziell profitieren. Der sogenannte „Widerspruchsjoker“ ist besonders bei Lebens- und Rentenversicherungen interessant, die mit erheblichen Verlusten verbunden sind, da ein wirksamer Widerspruch zur Beitragsrückgewähr und zur Herausgabe der vom Versicherer gezogenen Nutzungen führen kann.

Welche Folgen hat ein Widerspruch?


Mit dem Widerspruch wird der Versicherungsvertrag unwirksam. Dies hat folgende Vorteile:

  • Die Versicherer muss sämtliche Versicherungsbeiträge zurückerstatten. Hiervon abzuziehen sind allenfalls Fondsverluste, sowie der Risikoanteil, der insb. bei fondsgebundenen Versicherungsverträgen erfahrungsgemäß sehr gering ist.
  • Abschluss- und Verwaltungskosten muss der Versicherer erstatten. Diese Kosten sind in vielen Fällen nicht unerheblich. Der Versicherer muss die von ihm im Hinblick auf die von Ihnen geleisteten Versicherungsbeiträge gezogenen Nutzungen (Zinsen) herausgeben.

Wie ist die Reaktion der Versicherungen?

Die Reaktion der Versicherer auf den Widerspruch eines Versicherungsvertrages fallen sehr unterschiedlich aus. In der Regel sind sich Versicherer der Rechtslage bewusst und bieten Einigungsangebote in Form eines außergerichtlichen Vergleichs an. Dieser kann bei einer bereits gekündigten und abgewickelten Lebens- oder Rentenversicherung beispielsweise die Zahlung eines einmaligen zusätzlichen Geldbetrages vorsehen.

Was kostet das von Ihnen empfohlene Vorgehen?

Wir bieten Ihnen die kostenfreie Überprüfung Ihrer Widerspruchsbelehrung und informieren Sie darüber, ob sie nach unserer Rechtsauffassung fehlerhaft ist. Sie erhalten eine kostenfreie Schätzung des möglichen Vorteils Ihres Widerspruchs Sie entscheiden, ob Sie uns mit der Wahrung Ihrer Interessen gegenüber dem Versicherer beauftragen möchten. Unsere Kanzlei bearbeitet die Widerspruchsfälle dann zu den vom Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) gesetzlich vorgeschriebenen Gebühren. Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen prüfen wir kostenfrei, ob die Rechtsschutzversicherung die Kosten übernimmt.

Übernimmt eine Rechtsschutzversicherung die Anwaltskosten?

Dies hängt von der jeweiligen Ausgestaltung des Versicherungsvertrages ab und muss daher in jedem Einzelfall geprüft werden. Die Deckungsanfrage bei Ihrer Versicherungsgesellschaft nehmen wir für Sie kostenfrei vor.